Für dich!

Der Jugendbeirat unterwegs

Zwei Jugendbeiräte, ein gemeinsamer Abend

Was passiert eigentlich, wenn sich zwei Jugendbeiräte aus der Nachbarschaft treffen?

Ganz einfach: Man lernt sich kennen, lacht zusammen, tauscht sich aus – und merkt ziemlich schnell, dass man viele ähnliche Themen hat.

Genau das haben wir bei unserem ersten Treffen mit dem Jugendbeirat Hennigsdorf erlebt. Statt einer klassischen Sitzung stand zunächst das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. In einer etwas anderen Kennenlernrunde haben wir uns selbst gemalt und uns gegenseitig mit lustigen Fragen besser kennengelernt. So war das Eis schnell gebrochen und aus zwei verschiedenen Jugendbeiräten wurde eine Runde, in der offen miteinander gesprochen und viel gelacht wurde.

Natürlich ging es auch um die eigentliche Arbeit: Was macht der Jugendbeirat in der Nachbarkommune? Was beschäftigt die Jugendlichen vor Ort? Welche Projekte laufen gut? Und wo gibt es vielleicht noch Ideen, die wir voneinander übernehmen können?

Dabei wurde schnell klar: Wir müssen nicht alles selbst neu erfinden. Wenn ein Projekt bei einem Jugendbeirat gut funktioniert hat, können wir schauen, ob und wie es sich bei uns umsetzen lässt. Und genauso können wir unsere Erfahrungen weitergeben. Manche Ideen lassen sich vielleicht sogar gemeinsam auf die Beine stellen.

Besonders spannend war auch der Blick hinter die Kulissen: Wer steckt eigentlich hinter dem Jugendbeirat? Wie bringt ihr euch kommunal ein? Und wie können Jugendliche ihre Themen sichtbar machen?

Durch den Austausch konnten wir viele Gemeinsamkeiten entdecken, aber auch Unterschiede kennenlernen. Genau darin liegt für uns eine große Chance: Wir können voneinander lernen, neue Perspektiven bekommen und gemeinsam wachsen.

Und weil wir den Austausch gerne weiterführen möchten, ist aus unserem ersten Treffen direkt eine weitere Idee entstanden: ein gemeinsamer Jahresabschluss. In gemütlicher Atmosphäre wollen wir das Jahr gemeinsam ausklingen lassen, unsere Zusammenarbeit weiter vertiefen und gleichzeitig erste Ideen für das kommende Jahr sammeln.

Dabei wollen wir uns auch weiterhin die Fragen stellen: Was klappt bei euch gut? Was darf bei uns noch wachsen? Und was können wir gemeinsam auf die Beine stellen?

Unser erstes Treffen war damit mehr als nur ein Kennenlernen. Es war ein erster Schritt zu einer Kooperation, von der beide Jugendbeiräte profitieren können.

Unser Fazit: Gute Zusammenarbeit beginnt oft ganz einfach – mit einem Treffen, offenen Gesprächen und der Frage: Was können wir voneinander lernen?

Wir freuen uns auf das, was daraus entsteht!

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Unbekanntes Unbehagen – eine Erfahrung, die bleibt

Was passiert, wenn plötzlich niemand unsere Sprache versteht? Wenn wir nicht wissen, was von uns erwartet wird? Und wenn wir nicht einmal sicher sind, wo wir eigentlich hinmüssen?

Genau das durften wir bei einem besonderen Escape Game am 18.09.2026 selbst erleben. Gemeinsam wollten wir in die fiktive Republik „Fremdistan“ einreisen. Schon nach kurzer Zeit merkten wir: Hier ist einiges anders als gewohnt.

Wir mussten uns in dunklen Räumen orientieren, Informationen in fremden Sprachen verstehen und miteinander kommunizieren. Teilweise wurden wir sogar voneinander getrennt. Eine Situation, die im Spiel nur wenige Minuten dauerte, hat sich für uns erstaunlich real angefühlt. Wir waren verunsichert, konnten uns teilweise nicht verständigen und wussten nicht genau, was als Nächstes passiert.

Besonders hängen geblieben ist bei uns eine Situation, in der ein Stempel auf einem Dokument fehlte. Eigentlich eine Kleinigkeit – im Spiel wurde daraus aber plötzlich ein großes Problem. Wir konnten nicht richtig erklären, was los ist, und hatten gleichzeitig Schwierigkeiten zu verstehen, was von uns verlangt wurde.

Das hat uns zum Nachdenken gebracht. Wir haben gemerkt, wie wichtig Sprache und Verständigung sein können, wenn man irgendwo neu ankommt. Uns hätte es in dieser Situation sehr geholfen, wenn jemand unsere Muttersprache gesprochen und uns die Abläufe erklärt hätte. Auch Englischkenntnisse oder andere Möglichkeiten, sich verständlich zu machen, können eine wichtige Unterstützung sein.

Das Spannende an dem Escape Game war für uns, dass wir nicht nur darüber gesprochen haben, wie sich Ankommen in einer unbekannten Umgebung anfühlen kann – wir konnten einen kleinen Teil davon selbst erleben.

Natürlich lässt sich ein Escape Game nicht mit der tatsächlichen Lebenssituation von Menschen vergleichen, die in einem neuen Land ankommen. Trotzdem hat uns die Erfahrung gezeigt, wie schnell Unsicherheit entstehen kann, wenn Sprache, Orientierung und vertraute Bezugspersonen fehlen.

Für uns war es deshalb eine ungewöhnliche und vor allem emotionale Erfahrung, die noch nach dem Spiel nachgewirkt hat.

Das Projekt „Unbekanntes Unbehagen“ möchte sich spielerisch mit Fragen rund um Migration, Zugehörigkeit und Ankommen auseinandersetzen. Dabei geht es darum, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, Empathie zu fördern und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Umgesetzt wurde das Projekt von KommMit e.V. mit einem Pool von Ehrenamtlichen. Unterstützt wurde es vom Kreisjugendring Oberhavel und der Partnerschaft für Demokratie Oberhavel im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Unser Fazit: Manchmal braucht es gar nicht viel, um sich plötzlich fremd und verloren zu fühlen. Und manchmal reicht eine kurze Erfahrung, um über Dinge nachzudenken, die man vorher vielleicht ganz anders betrachtet hat.

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Jugendbeirat auf der Sozialen Meile in Oranienburg

Im Rahmen des Oranienburger Stadtfestes war der Jugendbeirat Oranienburg am 20.06.2026 auf der Sozialen Meile vertreten. Zwischen 11 und 15 Uhr verwandelte sich der Henriettensteg in einen Treffpunkt für Vereine, Initiativen und soziale Einrichtungen aus ganz Oberhavel. Organisiert wurde die Soziale Meile gemeinsam vom Märkischen Sozialverein und dem Demokratieforum Oranienburg. Ziel der Veranstaltung war es, gesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen und Menschen miteinander zu vernetzen.

Gemeinsam mit Lehnitz Connect betreute der Jugendbeirat einen Mitmach-Stand. Ein Glücksrad sorgte für einen spielerischen Einstieg und lud Besucherinnen und Besucher dazu ein, über Themen ins Gespräch zu kommen, die junge Menschen in Oranienburg bewegen. Dabei ging es unter anderem um Freizeitangebote, Treffpunkte, Beteiligungsmöglichkeiten und Wünsche für die zukünftige Entwicklung der Stadt.

Neben vielen interessanten Gesprächen nutzten wir die Gelegenheit, den Jugendbeirat vorzustellen und jungen Menschen zu zeigen, wie sie sich selbst einbringen und ihre Ideen in Oranienburg vertreten können. Gleichzeitig entstanden neue Kontakte zu anderen Vereinen und Initiativen, die sich ebenfalls für das soziale Miteinander in unserer Stadt engagieren.

Die Soziale Meile hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement in Oranienburg ist – und wie wichtig der Austausch zwischen jungen Menschen, Vereinen und lokalen Akteurinnen und Akteuren für eine lebendige Stadtgesellschaft bleibt.

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Jugendbeirat entscheidet mit: Neuer Name für die Multifunktionshalle gefunden

Wie soll die neue Multifunktionshalle in Friedrichsthal heißen? Über diese Frage durfte auch der Jugendbeirat Oranienburg am 03.06.2026 in Friedrichsthal mitentscheiden.

Nach einem öffentlichen Aufruf der Stadtverwaltung gingen 122 Namensvorschläge ein. Um aus den vielen Ideen einen passenden Namen auszuwählen, kam eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Einrichtungen zusammen – darunter auch der Jugendbeirat. So war sichergestellt, dass bei der Entscheidung auch die Perspektive junger Menschen berücksichtigt wurde.

Besonders beeindruckend war die Beteiligung der Friedrichsthaler Grundschule: Rund 280 Schülerinnen und Schüler entwickelten gemeinsam eigene Namensideen und brachten sich aktiv in den Auswahlprozess ein. Nach zwei Abstimmungsrunden fiel die Entscheidung schließlich auf den Namen „Friedrichshalle“.

Für den Jugendbeirat war die Mitarbeit in der Jury eine spannende Aufgabe. Sie zeigt, dass Jugendbeteiligung nicht nur bei eigenen Projekten stattfindet, sondern auch dort, wo Entscheidungen für die Zukunft unserer Stadt getroffen werden. Unsere Aufgabe war es, die Sichtweise junger Menschen in die Diskussion einzubringen und gemeinsam mit den anderen Jurymitgliedern eine Entscheidung zu treffen, die den Ort und seine Identität widerspiegelt.

Wir freuen uns, dass wir Teil dieses Auswahlprozesses sein konnten und die Interessen junger Menschen bei dieser Entscheidung vertreten durften.

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Junge Stimmen, klare Forderungen: Das erste parlamentarische Jugendforum in Brandenburg

Politik nicht nur beobachten, sondern selbst mitgestalten: Genau darum ging es beim ersten parlamentarischen Jugendforum in Brandenburg vom 24. bis 26. April 2026. Rund 50 junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren kamen zusammen, um über ihre Themen, Wünsche und Ideen für Brandenburg zu sprechen – und diese direkt in die Politik einzubringen.

Drei Tage, sechs Workshops und jede Menge Ideen

Zum Start wurden die Teilnehmenden von Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke im Brandenburger Landtag begrüßt. Nach einem kleinen Kennenlernen ging es ans gemeinsame Arbeiten: In sechs Workshops diskutierten die Jugendlichen über Themen, die ihren Alltag betreffen – unter anderem Mobilität, Bildung und Digitalisierung. Dabei wurde schnell klar: zu den unterschiedlichen Themen stehen junge Menschen vor ähnlichen Herausforderungen. Gleichzeitig gab es jede Menge konkrete Ideen und Lösungsvorschläge. In kleinen Gruppen wurde diskutiert, zugehört, gestritten und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Anschließend wurden die Ergebnisse in der großen Runde zusammengetragen.

Und natürlich durfte auch das Kennenlernen nicht zu kurz kommen: Bei Snacks, gemeinsamen Aktivitäten und Gesprächen entstand schnell eine offene und gute Atmosphäre. Übernachtet wurde gemeinsam in der Jugendherberge – so blieb auch abseits der Workshops viel Zeit für Austausch und neue Kontakte.

Unsere Forderungen – direkt an den Landtag

Das Besondere am Jugendforum: Die Ergebnisse blieben nicht einfach auf Papier. Die gemeinsam erarbeiteten Forderungen wurden am Ende des Wochenendes direkt an die Landtagspräsidentin übergeben. Damit konnten die Jugendlichen Politik unmittelbar erleben und zeigen, welche Themen für sie wichtig sind und wie sie sich die Zukunft in Brandenburg vorstellen.

Der Jugendbeirat war dabei!

Auch ein Mitglied aus dem Jugendbeirat Oranienburg war beim ersten parlamentarischen Jugendforum mit dabei. Es war eine tolle Gelegenheit, mit anderen engagierten jungen Menschen ins Gespräch zu kommen, neue Perspektiven kennenzulernen und sich mit Politikerinnen und Politikern auszutauschen. Besonders spannend war zu erleben, wie unterschiedlich die Erfahrungen der Jugendlichen sind – und wie viele gemeinsame Themen uns trotzdem verbinden.

Und jetzt?

Mit der Übergabe der Forderungen ist das Jugendforum nicht einfach vorbei. Jetzt sind wir gespannt, was aus den Ideen und Wünschen der Jugendlichen wird und ob und wie sie in Brandenburg aufgegriffen und umgesetzt werden.

Denn eines hat das Wochenende deutlich gemacht:

Junge Menschen haben etwas zu sagen. Sie wollen nicht nur über Politik sprechen – sie wollen Politik erleben, mitgestalten und gehört werden.

Wir freuen uns, dass wir dabei sein konnten, und sind gespannt, was aus den gemeinsamen Forderungen entsteht!

Am 11-13.6.2027 ist das zweite parlamentarische Jugendforum und wir freuen uns jetzt schon darauf!

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Austausch auf Augenhöhe: Jugendbeirat im Gespräch mit Kommunalpolitik

Im Rahmen einer Jugendbeiratssitzung am 13.03.2026 hat sich der Jugendbeirat Oranienburg mit zwei Gästen aus der kommunalpolitischen Praxis ausgetauscht: einem ehemaligen, sehr aktiven Mitglied des Jugendbeirats Gero Gewald, dar heute selbst politisch engagiert ist, sowie einem jungen Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Pascal Mundt, der zugleich stellvertretender Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung ist.

Im Mittelpunkt des Treffens standen die Strukturen der Stadtpolitik – insbesondere die Arbeit in den Ausschüssen und in der Stadtverordnetenversammlung. Die Gäste erklärten, wie Abläufe funktionieren, welche Themen eingebracht werden können und wie politische Entscheidungsprozesse in der Praxis aussehen.

Besonders wertvoll war dabei der direkte Austausch auf Augenhöhe. Aus unterschiedlichen Perspektiven wurde berichtet, wie Jugendthemen in der Vergangenheit eingebracht wurden und welche Erfahrungen aus der kommunalpolitischen Arbeit wichtig sind. Das ehemalige Jugendbeiratsmitglied gab dabei auch persönliche Einblicke und praktische Hinweise aus seiner aktiven Zeit im Jugendbeirat.

Für den aktuellen Jugendbeirat war das Gespräch ein großer Mehrwert: Es half dabei, die eigene Arbeit besser zu strukturieren, sich auf die zukünftige Mitwirkung in Ausschüssen vorzubereiten und ein besseres Verständnis für kommunalpolitische Abläufe zu entwickeln.

Der Termin hat deutlich gemacht, wie wichtig Austausch zwischen Jugendbeteiligung und Politik ist – besonders dann, wenn Erfahrungen weitergegeben und gemeinsam Perspektiven entwickelt werden.

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Wir sind der neue Jugendbeirat Oranienburg – offiziell benannt und starten jetzt durch

Am 9. März wurden wir durch die Stadtverordnetenversammlung Oranienburg offiziell als neuer Jugendbeirat der Stadt Oranienburg berufen. Damit haben wir nun ein festes Mandat, die Interessen junger Menschen in Oranienburg für die kommenden zwei Jahre zu vertreten und ihre Perspektiven in die Stadtpolitik einzubringen.

Wir sind damit offiziell gestartet und nehmen unsere Arbeit als gewähltes Jugendgremium voller Energie, Ideen und Motivation auf. Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Themen, Anliegen und Sichtweisen junger Menschen in Oranienburg sichtbar machen und in politische Entscheidungsprozesse einbringen.

Der Jugendbeirat trifft sich regelmäßig – aktuell etwa einmal im Monat im JUCA Oranienburg – und arbeitet gemeinsam daran, Strukturen aufzubauen, Themen zu sammeln und die Beteiligung junger Menschen in der Stadt weiter zu stärken.

Mit unserer offiziellen Benennung beginnt für uns nun eine neue Phase. Wir stehen für eine Jugend, die mitreden, mitgestalten und gehört werden will.

Wir sind da. Und wir sind bereit.

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Jugendforum 2026 – Debattieren für die Zukunft!

Am 11. Februar 2026 fand am Louise-Henriette-Gymnasium das Jugendforum 2026 – Stadt Deiner Zukunft statt. Mehr als 100 junge Menschen zwischen 12 und 26 Jahren kamen zusammen, um sich auszutauschen, neue Perspektiven kennenzulernen und ihre Ideen für Oranienburg einzubringen. Das Jugendforum ist die zentrale Beteiligungsveranstaltung für Kinder und Jugendliche in Oranienburg und findet alle zwei Jahre statt. Es schafft eine wichtige Schnittstelle zwischen jungen Menschen, Politik und Stadtverwaltung.

Auch der Jugendbeirat Oranienburg war mit dabei und nutzte die Veranstaltung, um sich vorzustellen, mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und neue Interessierte für die eigene Arbeit zu gewinnen. Für uns war das Jugendforum eine wertvolle Gelegenheit, sichtbar zu sein und zu zeigen, dass Jugendbeteiligung in Oranienburg lebendig und offen gestaltet wird.

Das Programm des Jugendforums war vielfältig: In verschiedenen Workshops konnten die Teilnehmenden sich mit Themen wie Demokratie, Veranstaltungsplanung und der Gestaltung des Schlossparks beschäftigen. Einen besonderen Schwerpunkt bildete der Debattierworkshop, an dem auch zwei Mitglieder des Jugendbeirats teilnahmen. Dort ging es um Argumentation, Perspektivwechsel und den respektvollen Umgang mit unterschiedlichen Meinungen.

Den Abschluss bildete eine gemeinsame Debatte mit Pascal Mundt aus der Kommunalpolitik und Stefanie Rose aus der Stadtverwaltung zu einem Jugendthema. Dabei konnten die jungen Teilnehmenden ihre Sichtweisen direkt einbringen und erleben, wie politische Diskussionen auf kommunaler Ebene geführt werden.

Für den Jugendbeirat war das Jugendforum ein gelungener Tag voller Austausch, neuer Kontakte und spannender Impulse. Es hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Räume sind, in denen junge Menschen ihre Themen einbringen und gemeinsam mit Politik und Verwaltung an der Zukunft ihrer Stadt mitwirken können.

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Gremienwichteln verbindet Jugendbeiräte in Brandenburg

Zum Jahresende 2025 nahm der Jugendbeirat Oranienburg an einer Aktion des Kompetenzzentrums für Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg (kijubb) und dem Dachverband Kinder- und Jugendbeteiligung teil: dem großenBrandenburger Gremienwichteln 2025.

Dabei verschickten Jugendgremien aus ganz Brandenburg kleine, individuell gestaltete Überraschungspakete aneinander – und erhielten selbst ebenfalls ein Paket von einem anderen Jugendgremium zurück. Der Jugendbeirat Oranienburg hat ein buntes Paket zusammengestellt und an den Jugendbeirat in Falkensee geschickt. Im Gegenzug erreichte uns ein liebevoll gestaltetes Paket eines anderen Gremiums aus Brandenburg – dem Kinder- und Jugendbeirat Prenzlau.

Die Aktion sorgte für viel Freude im Jugendbeirat und war eine schöne Möglichkeit, über Stadtgrenzen hinweg miteinander in Kontakt zu kommen. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie viele engagierte Jugendgremien es im Land gibt, die sich für Beteiligung und Mitbestimmung junger Menschen einsetzen.

Für den Jugendbeirat Oranienburg war das Gremienwichteln eine gelungene Aktion, die nicht nur Spaß gemacht hat, sondern auch den Austausch und die Vernetzung mit anderen Jugendgremien gestärkt hat.

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Generation Exchange – Jugend fragt, zukünftiges Rathaus antwortet

Am Mittwoch, den 24.09.2025, fand in der Orangerie Oranienburg die Diskussionsveranstaltung „Generation Exchange – Jugend fragt, zukünftiges Rathaus antwortet.“ statt. Im Mittelpunkt stand die anstehende Bürgermeisterwahl am 28. September – und die Frage, warum Kommunalpolitik junge Menschen ganz direkt betrifft.

Da in Oranienburg Jugendliche ab 16 Jahren wahlberechtigt sind, wollten wir als Jugendbeirat der Stadt Oranienburg einen Raum schaffen, in dem junge Menschen sich informieren, mitreden und sich ein eigenes Bild machen konnten. Die Veranstaltung wurde von Jugendlichen für Jugendliche geplant und durchgeführt: Gemeinsam wurden Fragen gesammelt und die Kandidatinnen und Kandidaten zu ihren Zielen, Ideen und Schwerpunkten befragt.

Neben den Inhalten zur Wahl ging es auch darum, besser zu verstehen, wie Kommunalpolitik funktioniert, welche Aufgaben eine Bürgermeisterin oder ein Bürgermeister hat – und warum jede Stimme zählt. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, eigene Anliegen einzubringen und klar zu machen, was junge Menschen in Oranienburg bewegt.

Organisiert wurde die Veranstaltung weitestgehend eigenständig durch den Jugendbeirat. Unterstützt wurde das Projekt durch die Stadt Oranienburg und die Stabstelle Jugend und Beteiligung – sowohl durch Jugendkoordination als auch durch finanzielle Mittel. Zusätzlich wurde die Veranstaltung durch den Jugendfonds der Partnerschaft für Demokratie Oberhavel im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert. Damit möglichst viele dabei sein konnten, wurden Einladungen auch über die Schulen an Schülerinnen und Schüler verteilt.

Kurzinfos zur Veranstaltung:

  • Wann: 24.09.2025, 12:00–13:30 Uhr
  • Wo: Orangerie Oranienburg
  • Zielgruppe: interessierte junge Menschen ab Klasse 7
  • Moderation & Durchführung: Jugendbeirat Oranienburg
  • Veranstaltung: Stabstelle Jugend und Beteiligung, Stadtverwaltung Oranienburg

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