Junge Stimmen, klare Forderungen: Das erste parlamentarische Jugendforum in Brandenburg

Politik nicht nur beobachten, sondern selbst mitgestalten: Genau darum ging es beim ersten parlamentarischen Jugendforum in Brandenburg vom 24. bis 26. April 2026. Rund 50 junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren kamen zusammen, um über ihre Themen, Wünsche und Ideen für Brandenburg zu sprechen – und diese direkt in die Politik einzubringen.

Drei Tage, sechs Workshops und jede Menge Ideen

Zum Start wurden die Teilnehmenden von Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke im Brandenburger Landtag begrüßt. Nach einem kleinen Kennenlernen ging es ans gemeinsame Arbeiten: In sechs Workshops diskutierten die Jugendlichen über Themen, die ihren Alltag betreffen – unter anderem Mobilität, Bildung und Digitalisierung. Dabei wurde schnell klar: zu den unterschiedlichen Themen stehen junge Menschen vor ähnlichen Herausforderungen. Gleichzeitig gab es jede Menge konkrete Ideen und Lösungsvorschläge. In kleinen Gruppen wurde diskutiert, zugehört, gestritten und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Anschließend wurden die Ergebnisse in der großen Runde zusammengetragen.

Und natürlich durfte auch das Kennenlernen nicht zu kurz kommen: Bei Snacks, gemeinsamen Aktivitäten und Gesprächen entstand schnell eine offene und gute Atmosphäre. Übernachtet wurde gemeinsam in der Jugendherberge – so blieb auch abseits der Workshops viel Zeit für Austausch und neue Kontakte.

Unsere Forderungen – direkt an den Landtag

Das Besondere am Jugendforum: Die Ergebnisse blieben nicht einfach auf Papier. Die gemeinsam erarbeiteten Forderungen wurden am Ende des Wochenendes direkt an die Landtagspräsidentin übergeben. Damit konnten die Jugendlichen Politik unmittelbar erleben und zeigen, welche Themen für sie wichtig sind und wie sie sich die Zukunft in Brandenburg vorstellen.

Der Jugendbeirat war dabei!

Auch ein Mitglied aus dem Jugendbeirat Oranienburg war beim ersten parlamentarischen Jugendforum mit dabei. Es war eine tolle Gelegenheit, mit anderen engagierten jungen Menschen ins Gespräch zu kommen, neue Perspektiven kennenzulernen und sich mit Politikerinnen und Politikern auszutauschen. Besonders spannend war zu erleben, wie unterschiedlich die Erfahrungen der Jugendlichen sind – und wie viele gemeinsame Themen uns trotzdem verbinden.

Und jetzt?

Mit der Übergabe der Forderungen ist das Jugendforum nicht einfach vorbei. Jetzt sind wir gespannt, was aus den Ideen und Wünschen der Jugendlichen wird und ob und wie sie in Brandenburg aufgegriffen und umgesetzt werden.

Denn eines hat das Wochenende deutlich gemacht:

Junge Menschen haben etwas zu sagen. Sie wollen nicht nur über Politik sprechen – sie wollen Politik erleben, mitgestalten und gehört werden.

Wir freuen uns, dass wir dabei sein konnten, und sind gespannt, was aus den gemeinsamen Forderungen entsteht!

Am 11-13.6.2027 ist das zweite parlamentarische Jugendforum und wir freuen uns jetzt schon darauf!

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